Im zehnten Jahr seines Bestehens hat das integrative Stadthaushotel in Hamburg Altona neue Pläne. So will der Verein jugend hilft jugend Hamburg den neuen Standort „HafenCity“ nutzen, um eine weiteres Hotel zu errichten. Vorgesehen ist ein integrativer Hotelbetrieb der Drei-Sterne-Kategorie mit cirka 70 Zimmern, einem Restaurant mit ca. 90 Sitzplätzen, einem Konferenz- und Festsaal sowie einem Tagungsraum.
Neben unserer täglich wechselnden Tageskarte, haben wir natürlich noch mehr zu bieten. Wie wäre es z. B. für Ihre nächste Feier das Café inklusive Personal zu mieten. Das ist günstiger als Sie vielleicht denken. Sie haben kein Stress bei der Vorbereitung – Außer vielleicht bei der Auswahl einer großen Anzahl von leckeren Gerichten – und müssen nach einer tollen Feier sich nicht einmal Gedanken über das Aufräumen machen.
Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Lage haben wir uns entschlossen etwas für unsere Gäste zu tun und haben die öffnungszeiten verlängert. Ab 1. Juli 2003 kann man es sich von Montag-Samstag bis 21:00 Uhr bei uns gut gehen lassen, an sonnigen Tagen auch in unserem wunderschönen und ruhigen Sommergarten.
öffnungszeiten:
Was im Oktober 2000 als europaweit, einzigartiges Arbeitsprojekt des Vereins jugend hilft jugend Hamburg in Kooperation mit den von Behinderten geführten Stadthaushotel begann, hat sich inzwischen zu einem kulinarischen Geheimtip gemausert. In den modernen Räumen in der Max-Brauer-Allee 166 arbeiten ehemalige Drogenabhängige und psychisch Behinderte als Kellner, Köche, Servicepersonal. Die Idee dabei: Integration statt Ausgrenzung...
Mit einem einmaligen Gastro-Konzept-Ausschank und Genuss des eigenen, selbst mitgebrachten Weines zum Essen in den Räumen des Cafés ganz ohne Korkengeld – startet das Café in seinen zweiten Sommer. Ein ganz besonderes Angebot, welches ab 5. Juni während der neuen, erweiterten Abendöffnungszeiten (Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 19:00 bis 22:00 Uhr) von allen Gästen genutzt werden kann.
Hamburger Abendblatt von Sannah Koch
Das Projekt ist einmalig in Europa: In Altona führen behinderte und suchtkranke junge Menschen ein Hotel und ein Café. Sie wollen keine Sozialbiotope, sondern Arbeitsplätze und Wirtschaftlichkeit – wie alle anderen auch.
Die Türglocke läutet. Der junge Mann nestelt nervös an seiner Krawatte, bevor er etwas unbeholfen öffnet. Eine Dame steht da und fragt, wo das Treffen ihres Arbeitskreises stattfinde. Als Antwort hört sie von ihm ein schwer verständliches Nuscheln und wird freundlich zum Tagungsraum begleitet. Manche Gäste sind irritiert, wenn Rezeptionist Sönke Petersen sie in Empfang nimmt.
taz Hamburg Nummer 6377 vom 20.2.2001, Seite 24, 45 Zeilen taz-Bericht Mirjam Hägele
Die rote Markise über der Tür fällt auf. Am Empfang begrüßt Clemens Paschen die Gäste. Der junge Mann zeigt die in Pastelltönen gehaltenen Zimmer. Die Betten sind weiß bezogen, auf den Kopfkissen liegen Schokoladenherzen. Ein ganz normales Hotel, sollte man denken. Bei genauerem Hinsehen fallen aber doch ein paar Besonderheiten ins Auge: „Anders und gut!“ ist das Motto des Stadthaushotels.
Szene Hamburg Dezember 2000
Der Verein jugend hilft jugend Hamburg, seit 1970 Träger der Drogen- und Jugendarbeit in Hamburg, hat ein neues Projekt ins Leben gerufen. Das Cafe Max B (Max-Brauer-Allee 162-166, Allona, Montag-Freitag 11-20, Sa 11-18 Uhr, Telefon 38 99 20 70) ist als Einstiegsmöglichkeit ins „System Arbeit“ konzipiert; es bietet sechs jungen Erwachsenen für jeweils ein Jahr die Chance, innerhalb des Cafebetriebs den Berufsalltag zu erproben.
Dabei setzt das Max B. nicht auf den Solibonus: Es ist modern, rolligerecht und ikeafern eingerichtet, und das Speisenangebot kann sich sehen lassen: Für'n Appel (1 Mark) und 'n Ei (gekocht, 1 Mark) gibt's das „Gute Laune“-Frühstück zum Selbstzusammenstellen (Kaffee / Tee satt für 4,50 Mark). Der Mittagstisch bietet zwei Gerichte zur Auswahl, eines vegetarisch, das andere hausmännisch.
Für Weihnachts- und sonstige Feiern (bis 50 Personen) ist das Max B. übrigens auch zu haben: Service und Catering inklusive, Preise auf Anfrage.
HH Abendblatt vom 23.09.2000
Fetzige Blasmusik und Trommelwirbel – in den Falkenriedhallen am Lehmweg in Eppendorf stieg jetzt die große Benefiz-Party „Beat It“. 600 Gäste feierten – der gesamte Erlös der Veranstaltung ging an den Verein jugend hilft jugend Hamburg, der Ex-Drogenabhängige unterstützt. „Wir wollen die Betroffenen nicht in einer Schmuddelecke abstellen. Es geht um den Schritt zurück ins Leben – und das ist etwas Positives.“
Bild vom 19.09.2000
Top-Fotografen versteigerten Bilder zugunsten junger Drogenabhängiger
Muhammad Ali vor der New Yorker Skyline, Romy Schneider im Gegenlicht, Findelkinder eingeschnürt wie Postpakete. Fotos, die bewegen, die Geschichten erzählen. Fotos, die helfen. Denn 61 Künstler aus der ganzen Welt erklärten sich bereit zu einer ganz besonderen Benefiz-Auktion zugunsten der Drogenhilfe jugend hilft jugend Hamburg.
Unser Café:
anders&gut